• Statement für Kunden und Partner bezüglich COVID-19

Global Data Centers EMEA, ein Geschäftsbereich von NTT Ltd., Statement für Kunden und Partner bezüglich COVID-19

Das Coronavirus (COVID-19) hat einen zunehmenden Einfluss auf das öffentliche Leben und die Wirtschaft. Als Global Data Centers EMEA arbeiten wir hart daran, Menschen, die für uns arbeiten oder uns besuchen, vor dem Virus zu schützen und die Auswirkungen auf unsere Geschäftsprozesse so gering wie möglich zu halten.

Wir bitten Sie daher, uns bei der Pandemieplanung zu unterstützen und folgende Punkte zu berücksichtigen:

  • Reduzieren Sie die Zutritte zum Rechenzentrum auf das betriebliche Minimum.
  • Wenn Mitarbeiter Ihres Unternehmens kürzlich in ein von den Behörden als Risikogebiet ausgewiesenes Gebiet gereist sind oder bereits Symptome einer mit dem Coronavirus verbundenen Krankheit zeigen, sehen Sie bitte von Besuchen des Rechenzentrums ab
  • Dasselbe gilt, wenn Mitarbeiter Ihres Unternehmens in den letzten 14 Tagen Kontakt mit Personen aus Risikogebieten oder mit infizierten Personen und Verdachtsfällen gehabt hatten
  • Rechenzentrumsführungen sollten nicht durchgeführt werden
  • Darüber hinaus ist es für uns auch sehr wichtig, dass auch Sie präventive Maßnahmen für Ihre Mitarbeiter sicherstellen, da nur so ein umfassender Schutz gewährleistet werden kann.

Bitte informieren Sie Ihre Kontaktperson von Global Data Centers EMEA telefonisch über bestätigte Fälle von Coronaviren in Ihrem Unternehmen und teilen Sie bitte auch mit, ob die infizierte Person Zugang zum Rechenzentrum hatte.

Wenn während eines Besuchs in einem Rechenzentrum typische Krankheitssymptome beobachtet werden, beenden Sie den Besuch, vermeiden Sie den Kontakt mit Dritten und informieren Sie Ihre Kontaktperson von Global Data Centers EMEA telefonisch. Wenn akute medizinische Hilfe erforderlich ist, befolgen Sie die vor Ort befindlichen Verhaltensregeln für den Notfall.

Häufig gestellte Fragen zur Pandemieplanung von Global Data Centers EMEA

Im Folgenden finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Pandemieplanung Global Data Centers EMEA:

1) Wie wird die Pandemieplanung durchgeführt?

Die Pandemieplanung wird durch einen Pandemieplan geregelt. Dieser Plan umfasst präventive und reaktive Maßnahmen, die unter Berücksichtigung der Risikosituation umgesetzt werden. Ein Pandemie-Team wurde eingerichtet, um die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zu koordinieren. Im Rahmen des Risikomanagements wird die Entwicklung der globalen Verbreitung von COVID-19 täglich überwacht. Unsere Mitarbeiter wurden darüber informiert, wie sie sich im Falle eines Verdachts verhalten sollen, einschließlich der Maßgabe einer internen Benachrichtigung an eine zentrale Kontaktstelle.

Hier eine Auswahl der getroffenen Maßnahmen:

  • Gesundheits- und Sicherheitsanweisungen, wie die Infizierung mit COVID-19 am besten minimiert werden kann
  • Bereitstellung von Desinfektionsmitteln
  • Mitarbeiterinformation
  • Reduzierung des Zutritts zu betriebskritischen Bereichen des Rechenzentrums auf das operative Minimum
  • Einschränkungen für Mitarbeiterreisen
  • Präventive Beurlaubung für die Inkubationszeit für Mitarbeiter, die privat in Hochrisikogebiete gereist sind
  • Überwachung der Lieferkette von kritischen Dienstleistern
  • Überprüfung der bestehenden Business Continuity Management (BCM)Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Rechenzentrumsbetriebs auch in Worst-Case-Szenarien

2) Wie wird der Betrieb von Rechenzentren vor den Auswirkungen des Coronavirus geschützt?

Zusätzlich zu den präventiven Maßnahmen werden die Rechenzentren durch ein Business Continuity Management System geschützt, dass das Konzept des "Resilient Operations" beinhaltet. Für die kritischen Systeme wurden technische Hochverfügbarkeitslösungen implementiert und organisatorische Maßnahmen ergriffen, um die Handlungsfähigkeit der Rechenzentren im Notfall und die Aufrechterhaltung des Rechenzentrumsbetriebs zu gewährleisten. Wesentliche Leistungen, wie die Versorgung mit Strom, Kühlung, Konnektivität und Zutrittsschutz des Rechenzentrums, sind grundsätzlich auch ohne manuelles Eingreifen gewährleistet.

3) Wie wird ein Coronavirus-Verdacht behandelt?

Es wurde ein internes Meldeverfahren für Verdachtsfälle eingeführt. Das Grundprinzip ist, dass eine Meldung telefonisch erfolgt, die Verdachtsfälle zentral erfasst werden und die Mitarbeiter bei begründetem Verdacht für die Dauer der Inkubationszeit zu Hause bleiben müssen. Der Mitarbeiter wird angewiesen, einen Arzt zu kontaktieren. Die Mitarbeiter müssen die Personalabteilung informieren, wenn sich der Verdacht bestätigt. Bei der Beurteilung von Verdachtsfällen wird immer eine Analyse möglicher Kontaktpersonen durchgeführt, um zu beurteilen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.

4) Was passiert, wenn an einem Rechenzentrumsstandort ein bestätigter Coronavirus-Fall auftritt?

Die Gesundheit der Menschen, die bei uns arbeiten oder uns besuchen, hat höchste Priorität; daher ist die medizinische Versorgung gemäß den behördlichen Vorschriften für diesem Fall gewährleistet. Der BCM-Bereitschaftsdienst wird sofort benachrichtigt und aktiviert den Krisenstab. Der Krisenstab beurteilt, welcher Standort betroffen ist, entscheidet darüber, Mitarbeiter nach Hause zu schicken, und stellt sicher, dass behördliche Anweisungen befolgt werden. In diesem Fall würde das betroffene Rechenzentrum von einem anderen Rechenzentrumsstandort überwacht, um die Sicherheits- und Betriebseinrichtungen weiter zu beaufsichtigen. Während der Fernüberwachung durch einen anderen Rechenzentrumsstandort müssen temporäre Zutrittsanfragen und die Lieferung von Waren für das betroffene Rechenzentrum abgelehnt werden. Die im Rahmen der Präventivmaßnahmen auferlegten Reisebeschränkungen haben das Risiko einer standortübergreifenden Infektion verringert. Die Kundenkommunikation erfolgt über die definierten Notfallkontakte.

5) Wie wird für das Rechenzentrum im Falle einer Pandemie die Versorgung mit Strom, Kühlung, Konnektivität und Zutrittsschutz sichergestellt?

Wesentliche Leistungen für den Rechenzentrumsbetrieb, wie z.B. die Versorgung mit Strom, Kühlung, Konnektivität und Zutrittsschutz zum Rechenzentrum, sind grundsätzlich auch ohne manuelles Eingreifen gewährleistet.

6) Wie werden behördliche Zugangsbeschränkungen, die ein Rechenzentrum betreffen, gehandhabt?

Falls die Behörden den Zugang zu einem Bereich einschränken, in dem sich eines unserer Rechenzentren befindet, würde das betroffene Rechenzentrum über einen anderen Rechenzentrumsstandort Fernüberwacht, um die Sicherheits- und Betriebssysteme weiterhin zu kontrollieren. Der Kontakt mit den Behörden würde hergestellt und die Kunden würden über die Zutrittsbeschränkungen informiert.

7) Wie wird sichergestellt, dass Ereignisse bei Dienstleistern oder Lieferanten nicht zu Störungen im Rechenzentrumsbetrieb führen?

Im Rahmen des Business Continuity Management wurden kritische Dienstleister identifiziert. Diese werden mit entsprechender Kommunikation in die Pandemievorsorgeplanung aufgenommen.

Dazu gehört die Abfrage der aktuellen Situation und der Maßnahmen zum Schutz der Geschäftsprozesse. Darüber hinaus wurden sie aufgefordert, unverzüglich Informationen bereitzustellen, wenn die Gefahr besteht, dass die Dienstleistungen nicht mehr erbracht werden können. Sollte trotzdem vorkommen, dass ein Dienst nicht erbracht werden kann, ist die technische Infrastruktur der Rechenzentren so ausgelegt, dass sie auch bei längeren Ausfallzeiten von Dienstleistern produktiv bleibt.

8) Kann das Coronavirus zu Einschränkungen für den Kunden führen?

Die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Kunden hat oberste Priorität. Durch die eingeführten Präventivmaßnahmen wurden die persönlichen Termine reduziert und nach Möglichkeit durch virtuelle Termine ersetzt. Intern wurde der Zutritt auf ein Minimum reduziert. In einigen Rechenzentren werden Veranstaltungszentren betrieben. Die Vermietung dieser Veranstaltungszentren ist bis auf weiteres ausgesetzt. Dasselbe gilt für interne Rechenzentrumsführungen. Diese Maßnahmen können zu einer leichten Reduzierung des Service führen. Die Fortführung der Kerndienste - der sichere und hochverfügbare Rechenzentrumsbetrieb - wird durch präventive und Business Continuity-Maßnahmen gewährleistet.

9) Sind Bauprojekte durch das Coronavirus gefährdet?

Im Rahmen der Bauvorhaben werden das Projektmanagement, die Dienstleister und Lieferanten auf ihre Lieferfähigkeit hin überwacht. Dies gewährleistet eine frühzeitige Erkennung von Engpässen und die Auswahl von Alternativlösungen. Die Entwicklung der Ausbreitung des Coronavirus und die Auswirkungen auf die Lieferketten sind schwer vorhersehbar. Sollten Lieferprobleme oder Einschränkungen bei Dienstleistungen auftreten, die zu Verzögerungen bei den Bauvorhaben führen, werden die Vertragspartner frühzeitig informiert.

10) Können der Pandemieplan und die Business Continuity Pläne zugänglich gemacht werden?

Die Pläne sind ausschließlich für den internen Gebrauch. Bitte sehen Sie sich die FAQs an und wenn Sie eine spezifische Frage haben, wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Ansprechpartner von Global Data Centers EMEA, der für Sie prüfen wird, ob er die Information bereitstellen kann.

11) An wen kann ich mich wenden, wenn ich weitere Fragen habe?

Bitte wenden Sie sich an Ihre zuständige Kontaktperson von Global Data Centers EMEA.